Warum ich zu Kindle Unlimited zurückkehre …

So. Das hier ist für einige von euch sicher eine gute Nachricht.

Ob es für mich so ist, wird sich wohl erst im Laufe der Zeit zeigen, und ich lasse euch gern an meinen Erfahrungen teilhaben.

Ab sofort werden alle meine Bücher wieder über Kindle Unlimited verfügbar sein.

Ja, alle.

Für die Tiffany-Jones-Titel trifft das bereits zu, und die Ava-Jordan-Bücher habe ich soeben freigeschaltet.

Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, und ich möchte euch gern erklären, warum das so ist.

Ihr wisst vielleicht, dass ich vom Schreiben lebe. Das heißt im Klartext, dass ich am Ende des Monats auf meine Summe X kommen muss (oder am Ende des Jahres, es gibt ja immer mal gute und schlechte Monate). Wenn ich für einen Verlag einen Roman schreibe, bekomme ich meist ein vorher festgelegtes Garantiehonorar, das mit den Verkäufen verrechnet wird. Dabei bekomme ich einen einstelligen bis niedrig zweistelligen Prozentsatz vom Buchpreis. (bei einem Taschenbuch für 10 Euro reden wir von unter einem Euro) Dieses Honorar wird mit der zuvor vereinbarten Garantie verrechnet. Der Verlag übernimmt für mich das Lektorat, die Herstellung (das Buch wird gesetzt, bekommt ein Cover), mit viel Glück auch etwas Werbung und so weiter. Das ist für alle Seiten ein faires Geschäft, und ich liebe jeden meiner Verlage und die Arbeit mit ihnen.

Wenn ich ein Buch selbst herausbringe, sieht die Rechnung etwas anders aus.

Für ein Buch, das die Leserin 2,99 € als e-Book kostet, bekomme ich 1,75 € ausbezahlt. Wenn ich es für eine Werbeaktion unter 2,99 € verkaufe, bekomme ich deutlich weniger prozentual (nämlich nur die Hälfte); ein E-Book, das ich für 99 Cent verkaufe, bringt mir 29 Cent. Darum widerstrebt es mir immer, Preisaktionen zu machen; ich kann gerne in Kürze mehr dazu schreiben.

Ich verstehe aber (selbst bekennende Vielleserin) jede Vielleserin und Bücherverschlingerin, die nicht jedes Buch für 2,99 € kaufen kann, weil sie jeden Tag ein Buch liest, das Geld nicht auf der Straße liegt und man mit der Option Kindle Unlimited wirklich unglaublich viele Bücher pro Monat für die 10 Euro Gebühr lesen kann. Das ist für Bücherfresserinnen einfach toll! Mein Honorar ist dann allerdings etwas anders: ich bekomme pro gelesene Seite einen Betrag, den Amazon jeden Monat neu festlegt. Aktuell sind das ca. 0,3 Cent. Bei einem Buch von 300 Seiten Dicke sind das 90 Cent. Das ist deutlich weniger als die 1,75 € fürs gekaufte E-Book. Aber: es ist mehr als nichts.

Und ich denke eben, dass ich viele Kundinnen gar nicht erreiche, wenn ich nicht in Kindle Unlimited bin. Ich möchte so gern so viele wie möglich erreichen. Auch jene, die eben nicht jedes E-Book kaufen können oder wollen.

Auf der anderen Seite stehen die Ausgaben, die ich bei jedem einzelnen Buch habe, das ich herausbringe. Ich schreibe es. Ich überarbeite es. Das ist schon viel Zeit, die ich investiere. Und dann übernehme ich das, was sonst die Verlage für mich übernehmen. Das heißt im Klartext: Ich suche einen Grafiker, der für mich das Cover erstellt, sowohl für das e-Book als auch für das Taschenbuch. Ich habe zwei hingebungsvolle Korrektorinnen an der Hand, die auch nicht kostenlos arbeiten sollen, denn sie leisten eine wertvolle Arbeit für mich und das Buch. Ich mache etwas Werbung für das Buch, bei Facebook und auch auf anderen Seiten. Mein Traum wäre, wenn sich auch jemand um die Formatierung kümmern würde, denn im Moment mache ich das noch selber, und so richtig zufrieden bin ich damit nicht.

Das läppert sich, bis ich am Ende knapp fünfhundert Euro investiert habe, bevor auch nur eine Leserin mein Buch auf ihr Lesegerät heruntergeladen oder bestellt hat. Ich möchte jetzt auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich jammere! Ich mache das, weil ich meine Geschichten liebe. Weil ich sie gern erzähle. Weil ich mir nichts anderes vorstellen kann, als sie zu erzählen. Darum gehe ich dieses Risiko ein.

Denn ein bisschen ist es ein Risiko. Werde ich genug Bücher verkaufen, damit es sich lohnt? Gehe ich von dem Rechenbeispiel oben aus, müssten über 280 Bücher verkauft werden, bevor ich meine Kosten wieder drin habe. Oder über 550 ausgeliehen und komplett gelesen werden. Schaffe ich das beim nächsten Buch? Und beim übernächsten auch? Wächst meine Leserschaft?

Und bevor ihr jetzt fragt, warum ich dann doch in Kindle Unlimited gehe, wenn es dort weniger Geld gibt: es gibt mehr Leser. Meine Hoffnung ist also, dass der Verlust an Reichweite über andere Shops (denn dann werde ich nicht mehr bei Thalia & Co. gelistet sein) durch die Ausleihen wettgemacht wird.

Meine Leserinnen bei Thalia & Co. können auch weiterhin meine Bücher lesen, das ist mir sehr wichtig! Dazu werde ich in Kürze noch einen Blogeintrag mit Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit New Harbor und Obsessed, wenn ihr sie noch nicht kennt.

Übrigens: ich freue mich immer sehr, von euch zu hören – per Mail, über Facebook oder wenn ihr eine Rezension zu meinen Büchern schreibt. Danke!

Der Neuanfang.

Wo soll ich anfangen? Dieses Blog lag brach, die ganze Webseite mit ihr, während ich schrieb wie ein Derwisch und ein Baby zur Welt brachte. Und dann schrieb ich weiter wie ein Derwisch, während das Baby in meinen Armen lag. Das Baby wuchs heran, es forderte mehr Mama ein, und ich gab ihm alles, was ich geben konnte. Das Geld wurde nicht direkt knapp (der Mann hat ja auch einen Job), aber ich hab immer mein eigenes Geld verdient, das war mir stets wichtig. Darum nahm ich ein paar Übersetzungsaufträge an, die mich neben dem Baby vom Schreiben abhielten. Aus dem Baby wurde ein freches, fröhliches Kleinkind, aus einer Übersetzung wurden vier, meine Agentin brachte ein Buchbaby bei einem Verlag unter (darüber kann ich sicher bald mehr erzählen!), und nun stehe ich hier. Anderthalb Jahre später.

Es ist ja ohnehin immer nur ein Versuchen.

Aber jetzt versuche ich es wieder. Und ich würde mich so sehr freuen, wenn ihr mich begleitet – hier, bei Facebook, vielleicht auch bei Instagram, denn ich habe so viele Ideen! Die Webseite möchte ich überarbeiten (lassen), ich möchte euch viel darüber erzählen, wie das so ist für mich als Schriftstellerin. Und ich werde wieder Romane schreiben. Tiffany Jones steht quasi in den Startlöchern, für Ava Jordan hatte ich schon vorher sooo viele Ideen.

Begleitet ihr mich ein Stück? Ich freu mich drauf!

Fragen an Ava (1)*

Miri fragt:

Was wolltest du mal werden? Oder stand immer fest: „Ich werde Autorin.“?

Darüber musste ich jetzt etwas länger nachdenken. Geht ja gut los!

Aber wenn ich ehrlich bin, war dieses „ich werde Schriftstellerin!“ schon früh bei mir angelegt. Ich war als Kind eine Geschichtenerzählerin, und wenn mir mein Umfeld nicht zuhören wollte oder konnte (was ich verstehen kann, wer will das schon bei einem kleinen Wasserfall wie mir?), habe ich mir selbst diese Geschichten erzählt. Meine liebsten Hausaufgaben waren immer die freien Aufsätze. Als wir in der 2. Klasse einen Aufsatz über eine Schatzsuche schreiben sollten, erfand ich den kurzsichtigen, aber dennoch gefährlichen Kraken Paul, der einen Goldschatz in einem versenkten Piratenschiff bewachte. Die Geschichte war fünfeinhalb DIN A4-Seiten lang.

Vielleicht nahm es da seinen Anfang.

Natürlich kam mit elf, zwölf noch die übliche Verirrung hinzu – Tierärztin! Da ich aber kein Blut sehen kann und es auch Tiere gibt, die mir Respekt einflößen, war das dann irgendwie auch nur eine Schnapsidee unter vielen.

In der Oberstufe, als sich alle so langsam Gedanken darüber machten, was sie nach dem Abitur machen wollten, war ich in meinem Entschluss gefestigt. Auf jeden Fall was mit Büchern, idealerweise selbst schreiben. Zum Glück habe ich kluge Eltern, die mir damals erstmal nahelegten, eine Ausbildung zu machen. So wurde ich Buchhändlerin. Das Schreiben aber blieb, es wurde immer mehr, und ich begann auch, Manuskripte an Verlage zu schicken, die mein geniales Talent komischerweise nicht auf Anhieb erkannten (was übrigens normal ist, unter uns). Der Durchbruch kam mit Ende zwanzig, als ich meinen ersten historischen Krimi schrieb, meine Agentin kennenlernte und sich die Verlage um das Manuskript rissen. (Ja, wirklich!)

Mein Mann, den ich schon kurz vor dem Abitur kennenlernte, sagte später oft, er habe es toll gefunden, wie sicher ich damals schon gewusst habe, was ich will.

Und heute? Will ich es immer noch und immer wieder. Geschichten erzählen. Mehr nicht. Wenn ihr sie gerne lest, wenn ich euch in diese Fantasiewelten entführen kann, ist das der schönste Job der Welt!

* Über Facebook habe ich euch gebeten, mir Fragen zu stellen – über das Schreiben, das Leben und all das dazwischen. Diese Fragen werde ich nach und nach hier im Blog beantworten. Falls du auch Fragen hast, stell sie einfach in den Kommentaren oder schreib mir über Facebook oder das Kontaktformular.

Ava-News und meine Bitte an euch!

Das neue Jahr ist schon einen ganzen Monat alt, und aus dem Neujahrsvorsatz, mich hier wieder zu melden (denn es gibt haufenweise News!) ist der 1. Februar geworden. Aber da zu meinen persönlichen Vorsätzen auch gehört, mich nicht unnötig zu stressen, versuche ich gerade, das gaaaanz locker zu sehen. (Ommmmm …)

Ich hoffe, ihr seid noch irgendwo da draußen – all die lieben, wundervollen Leserinnen, die meinen Sternschnuppensommer im letzten Jahr wohlwollend und voller Zuneigung aufgenommen haben. Die mir Mails geschrieben haben und Nachrichten, die mir damit gezeigt haben, dass meine Geschichte sie erreicht hat. Ich habe euch wahrscheinlich noch gar nicht gesagt, wie dankbar ich euch dafür bin? Bin ich. Sehr, sehr dankbar. Ihr habt dieses erste Experiment Selfpublishing zu einem Abenteuer mit gutem Ausgang gemacht.

In den letzten Monaten kam ich kaum zum Schreiben. Aber das muss sich ändern – und es wird sich ändern! Während ich das hier tippe, sind meine Fingerspitzen noch etwas taub von dem morgendlichen Schwung, mit dem ich an New Harbor 2 gearbeitet habe. Es macht so viel Spaß, und ich freue mich schon, euch bald Hannah vorstellen zu dürfen – sie ist die Heldin im zweiten New-Harbor-Roman.

Aber nicht nur New Harbor 2 ist bald fertig. Neben meinem Notebook liegt die Druckfahne für Obsessed 1. Ein letzter Korrekturgang, bevor ich das e-Book dann bei Amazon für euch hochladen kann. Auf das Printcover warte ich noch, aber sobald es da ist, kann ich dann auch das Taschenbuch für euch auf den Weg bringen.

Zum Schluss habe ich eine Bitte an euch. Ich möchte euch gerne auch über den Blog hinaus einmal im Monat über meinen Newsletter auf dem Laufenden halten. Unter anderem gibt’s dort exklusive Leseproben (ich sag nur: New Harbor 2!), und ich werde über den Newsletter auch sofort ankündigen, wenn ein neues Buch beim Großhändler hochgeladen wurde. Manchmal suche ich Testleser, das geschieht auch vornehmlich über den Newsletter. Viele von euch haben sich noch nicht registriert, darum würde ich mich freuen, wenn ihr das macht – das geht einfach über das Menü rechts in der Sidebar. Ich freu mich auf euch!

Sternschnuppen-News

Habt ihr gestern Nacht auch in den Himmel geschaut und Sternschnuppen gezählt? Ich habe diesmal keine einzige gesehen, aber ich habe es auch nicht lange versucht. Dafür hatte ich letzte Woche schon das Vergnügen – eine große, absolut perfekte Sternschnuppe erhellte mir die Nacht.

Jetzt ist auch das Taschenbuch von „Der Sommer der Sternschnuppen“ bei den meisten Onlinehändlern lieferbar. Und bei mir auch, denn gestern *TADA* kamen meine Autorenexemplare. Ihr könnt gerne oben über den Menüpunkt „Bücher bestellen“ euer persönliches Exemplar ordern. Der Versand erfolgt dann ab nächster Woche; diese Woche bin ich wegen einer Veranstaltung am Wochenende sehr eingespannt.

Außerdem gibt es auch Postkarten zum Buch und ich lege jeder Bestellung welche bei.

Vielleicht möchtet ihr euer Glück ja drüben bei Facebook bei „Schnulze der Woche“ versuchen? Dort könnt ihr ein e-Book zum Rezensieren gewinnen.

IMG_0315Und während ich das hier schreibe, liegt neben dem Notebook mein persönliches Sternschnuppen-Exemplar. Und der Kalender, in den ich regelmäßig eintrage, wie viel ich geschrieben habe. (schlimm: gestern gar nichts.) Ein schöner Überblick, der mich auch ein bisschen motiviert. Hey, vom übernächsten Buch habe ich schon knapp ein Fünftel geschafft!

Der Sommer der Sternschnuppen

Es ist soweit! Während meine Korrektorin die letzten Seiten bearbeitet und ich die Printausgabe setze, ist es allerallerhöchste Zeit, euch meinen ersten Roman vorzustellen.

Ava Jordan - Der Sommer der Sternschnuppen

Ava Jordan – Der Sommer der Sternschnuppen

Ella ist auf der Flucht vor ihrem alten Leben. Sie verlässt überstürzt New York und fährt nach New Harbor, den Ort ihrer Jugend. Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendfreundin Tara wieder, sondern lernt auch den Schriftsteller David kennen. Aber das mit David ist kompliziert. Mindestens genauso kompliziert wie mit ihrem Ehemann Tom. Und was soll sie mit Mo tun, die viel zu früh Verantwortung für ein eigenes Kind übernehmen muss?
Ein Roman übers Erwachsenwerden, übers Elternwerden und darüber, wie viel das Leben uns abverlangt. Nämlich immer grad so viel, wie wir aushalten können, auch wenn wir das nicht glauben.

Das Buch erscheint im August parallel als eBook über Amazon/KDP und als Printausgabe über BoD. Du kannst die Printausgabe auch direkt bei mir vorbestellen – zum Beispiel mit Widmung. Für die Bestellung bitte einmal *hier entlang*. Der Versand erfolgt dann direkt zum Erscheinungstermin.

 

 

 

And so the story begins …

Es sieht noch nackt und langweilig hier aus, aber irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft (hoffe ich), wird dieses Blog die Schaltzentrale meiner neuen Autorenseite sein. Wer ich bin? Auch das werde ich euch in Kürze erzählen. Für den Moment genügt vielleicht, dass dies eine Baustelle ist und ich das Gefühl habe, dass sie nie fertig wird.